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Am 27. Februar 1995 betrat ich in Köln zügig und mit Leichtigkeit im Haus meiner Eltern die Bühne der Welt.
Kaum angekommen, nahm ich wahr, dass meine Laute, Blicke und Gesten eine effektvolle, meist erquickende Wirkung auf meine „Mitspieler“ hatten.
Das erste Shooting erlebte ich bereits in der ersten Stunde meines Lebens – viele weitere folgten kontinuierlich – auf beiden Seiten mit wachsender Freude daran.
Meine zwei älteren Brüder gaben mir fast täglich neue Rollen und verkleideten mich – ich war dabei zu (fast) allem bereit – und unter ihrer meist positiven Kritik wuchsen meine
Begeisterung und meine Erfahrung schon sehr früh. Auch sehr gerne spiegelte ich Menschen und versetzte mich in deren unterschiedlichste Rollen.

Mit meinen großen Brüdern veranstaltete ich zu Hause schon als Fünfjähriger „Zirkusaufführungen“ mit waghalsiger „Akrobatik“ und vielen „Clown- und Tiernummern“. Diese veränderten und erweiterten wir jahrelang und konnten später auch unsere kleineren Geschwister mit einbeziehen – wir sind insgesamt sechs. Zusätzlich moderierte ich oft diese Haus-Veranstaltungen und mein Vater als Kommunikationscoach ermutigte mich dabei und teilte mit mir schon früh die ersten Lektionen seiner Arbeit. Meine Mutter stattete uns als leidenschaftliche Laienschauspielerin gerne mit den buntesten Kostümen aus und half wo sie konnte.

Im Alter von acht Jahren stand ich dann zum ersten Mal als Schauspieler mit Begeisterung auf einer externen Bühne und von da an wusste ich entschieden in welche Richtung mein Weg gehen sollte!
In den darauffolgenden Jahren machte ich Schauspielerfahrungen in verschiedenen Kinder- und Jugend-Schauspielgruppen und -Schulen.
Im Alter von zehn Jahren begeisterte mich mein erstes Filmprojekt sehr – ein Krimi, den wir in einem längeren Ferienworkshop drehten und durch den ich erstmals sowohl als Schauspieler als auch als (Mit-)Regisseur in die Welt des Filmemachens reinschnupperte und Fährte aufnahm.
Etwas später nahm ich mit meinem zwei Jahre älteren Bruder in den Ferien an einem „Stuntcamp“ teil, und von da an hatten wir eine unsagbar faszinierende Möglichkeit, unsere Eltern an Ihre Grenzen zu bringen (was sie leider nicht immer so lustig fanden wie wir), denn nach diesem Camp konnte niemand unsere Kampfshow als Schauspiel erkennen – wobei uns hierbei sicherlich auch unsere vorherigen, mehrjährigen Kampfsporterfahrungen sehr nutzten.

Mit 13 Jahren war ich endlich alt genug, um an einem Schauspieltraining des Comedia Theaters in Köln teilnehmen zu können. Es machte mir riesigen Spaß und als ich 14 war spielte ich mit großer Freude eine der Hauptrollen bei unserem Abschlussprojekt.
Als ich 15 Jahre alt war, hatte ich so ziemlich alle Kleinkunstbühnen in Köln und Umgebung inspiziert. Weitere Theater in Deutschland und der Welt folgten.
Ebenfalls mit 15 wirkte ich im Kölner Karneval in der Ziegenbartsitzung unter der Leitung von Jürgen Becker mit. Auch mein erster Improtheaterauftritt »Butter Muss« im Team der »Young Acting Accomplices« fand im gleichen Jahr statt.

Im nächsten Jahr, 2011, machte ich während meines halbjährigen Irlandaufenthaltes dort erste Erfahrungen mit englischsprachigem Spiel.
Mit 17 spielte ich die Rolle des »Hase« in Coline Serreaus Stück »Hase Hase« im Kölner metropol Theater.
Im Frühjahr 2012 stand ich das erste Mal für eine professionelle Filmproduktion vor der Kamera. »Paradies« von Carolin Kox war mein Filmdebüt. Daraufhin folgten weitere Rollen in Filmen und Werbefilmen.

Von 2010 bis 2015 spielte ich als Teil des Ensembles »Young Acting Accomplices«, mit denen ich in den Jahren unter der Leitung von Thomas Ulrich mehrere Theaterstücke inszenierte. Unsere letzten beiden Stücke waren »Lieblingsmenschen« von Laura de Weck 2013 im Kölner Theater der Keller und »Ein Sommernachtstraum« von Shakespeare 2014 im Kölner Theater im Bauturm – dort spielten wir zu unserer großen Freude vor stets ausverkauftem Hause.

Von Oktober 2015 bis Januar 2016 spielte ich unter der Regie von Sebastian Sorger und Sascha Thiel die durchgehende Rolle des „Robin“ in der RTL Serie „Der Lehrer“. 
 
Seit 2015 spiele ich als Teil des Import Export Kollektivs im Schauspiel Köln. Neben verschiedenen Produktionen, wie „Mein Kulturcafé“ und „Wir über uns- Geschichten aus dem Kollektiv“ feiern wir im April 2017 Premiere mit unserem neuen Stück „10 Milliarden- Ohne mich“, welches nach dem Bestseller „10 Milliarden“ von Stephen Emmott inszeniert wird. 
 
Ende 2015 habe ich mich entschieden, mir eine Agentur zu suchen, durch die ich vertreten werde. Seit dem arbeite ich mit der Agentur Schwarz zusammen. 
 
Anfang 2016 drehte ich für die ARD Serie „Hubert und Staller“ die Episodenhauptrolle des „Jonas“ in der Folge „Schwer erziehbar“ in der nähe von München.
 
Daneben besuche ich bis heute immer wieder auch andere Schauspielworkshops, – das weitere Wachsen als Schauspieler ist meine größte Ambition.
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